Eden leben

Eden Leben - Blätter

Wir schaffen einen fruchtbaren Lebensraum

In Eden Einrichtungen sind Pflanzen, Tiere und Kinder selbstverständlich Teil des Lebensraums. Und so unterschiedlich und individuell wie die Persönlichkeiten, die hier leben, sind auch die Zimmer eingerichtet.

Pflanzen und gestalten

Selbst aktiv zu werden, schafft Identifikation: Jeder Wohnbereich hat ein Budget für Dekoration. Die Bewohner entscheiden selbst, wie sie ihren Wohnbereich gestalten möchten. Gemeinsam kaufen sie ein, basteln und werkeln.

Bevor Frau Mostowy dement wurde, hat sie in ihrem Leben viel gemalt. In ihrem Zimmer, in dem Aynur
Tosun sie liebevoll pflegt, ist sie umgeben von ihren Gemälden.

Ehemalige Malerin
Bewohnerin mit Meerschweinchen

Frau Ilchmann weiß, wie schön das Gefühl ist, ein Haustier auf dem Schoß zu halten und zu streicheln.

Eden Leben - Blätter

Wir beziehen alle Akteure mit ein

Alle Menschen, die in unseren Häusern leben und arbeiten prägen das Zusammenleben. Eine gute Gemeinschaft zu bilden, gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Eden.

„Ich bin hier so zufrieden. Klar hat man mal Stress, aber es ist die Frage, wie man das handhabt. Wir sind hier ein echtes Team. Da gehören alle dazu: Die Küchenfeen, die Putzfeen, unsere Wohnbereichsleitung, der Soziale Dienst. Es gibt eigentlich nichts, was man nicht klären kann. Man darf und kann hier offen über alles sprechen und dann findet sich auch immer eine Lösung.“

Selcan Cerioglu

Auszubildende

„Bei der letzten Betriebsversammlung fragte mich ein Vertreter einer Gewerkschaft: „Und, was habt ihr gerade für Probleme, sollen wir irgendetwas angehen?“ Ich antwortete: „Nein, wir haben nichts, was wir nicht alleine hinkriegen würden.“ „Das gibt es ja nicht“, sagte der Vertreter erstaunt und fügte dann ein wenig spöttisch hinzu: „Stimmt, ihr seid ja eine große Familie.“ In seinem Bericht später hat man aber gemerkt, dass ihn das eigentlich beeindruckt und dass es ihm auch gefällt, dass hier alles ein bisschen anders läuft.“

Andreas Arndt

Betriebsratsvorsitzender

Eden Leben - Blätter

Bei uns darf jeder „Mensch-sein“

Eden bedeutet, dass sich Menschen jenseits von Schubladen und Rollen kennenlernen dürfen. Wir nehmen uns Zeit, mehr übereinander zu erfahren.

„Ich muss hier keine Rolle spielen, ich darf Mensch sein. Wenn es mir einmal nicht so gut geht, dann darf ich das zeigen. Die Bewohner sind dann sehr fürsorglich. Sie haben so viel Lebenserfahrung. Sie finden dann oft liebe Worte. Dann geht es einem gleich viel besser. Unsere Pflege ist mehr als eine Dienstleistung. Die Bewohner sind teilweise wie unsere eigenen Großeltern.“

Arzu Küncu

Wohnbereichsleitung

Eden Leben - Fotos schauen

Bei uns beschäftigen sich sowohl Bewohner als auch Pfleger mit der eigenen Biographie. Pflegekräfte, die den eigenen Lebensweg hinterfragen und beleuchten, begegnen auch den Lebensgeschichten unserer Bewohner mit Neugier und echtem Interesse.

Eden Leben - Wochenplan

Wir fördern persönliches Wachstum

Persönlichkeitswachstum kennt kein Alter, sondern nur unterschiedliche Phasen und Schwerpunkte. Eden ermuntert die Bewohner, sich durch zahlreiche Angebote weiter zu entwickeln. Unsere Mitarbeiter fördern wir durch gezielte Fortbildungen.

Wir legen sehr viel Wert auf Selbstbestimmung

Uns ist es wichtig, die Bewohner bei der Erfüllung ihrer individuellen Bedürfnisse und Wünsche zu unterstützen.

Frau Rösner und Frau Boddenburg

Frau Rösner (links im Bild): Wir haben hier so viele Freiheiten. Wir selbst entscheiden, wann wir aufstehen und wie wir unseren Tag gestalten. Und es gibt so viele Angebote. Wir werden wirklich gefördert. „Frau Rösner“, sagte ein Pfleger als ich hier einzog zu mir, „Sie können doch bestimmt schreiben“. Damit meinte er Geschichten schreiben. Ich hatte vorher noch nie geschrieben. Und jetzt schreibe ich immer wieder Texte und Gedichte für die Zeitung hier und habe große Freude daran.

Frau Boddenburg (rechts im Bild): …Sie macht das ganz toll. Das hält sie unheimlich auf Trapp und senkrecht. Eigentlich gibt es hier für jeden etwas. Also wenn man es möchte. Das ist immer die freie Entscheidung: Es wird gesungen, es gibt Gedächtnistraining, den Tanztee, es gibt Bewegungstraining. Eine Gruppe strickt gemeinsam, wir haben einen kleinen Trödelmarkt, Leute, die feine Marmelade und Eingelegtes machen. Man kann sich überall einbringen.

Wir lieben Spontaneität

Lebendigkeit entsteht durch Spontaneität und Flexibilität. Bei uns werden die Wünsche der Bewohner ernst genommen. Und mit ein bisschen Organisationstalent und Kreativität lassen sich die meisten davon leicht erfüllen.

Zirkus in der Mensa

Einige Bewohner des Seniorenzentrum Krefelds hatten geäußert, dass sie gerne noch einmal in ihrem Leben einen Zirkus sehen würden. Damit auch alle (ob im Rollstuhl oder vom Bett aus) an diesem Ereignis teilhaben konnten, wurde kurzerhand der Zirkus ins SeniorenZentrum eingeladen. Ein Zirkuspferd, weiße Schlangen, junge Artistinnen auf dem Seil – das bunte Zirkusprogramm wird den meisten wohl noch lange als schöne Erinnerung im Gedächtnis bleiben.